Zusammensetzung / Stimmrecht

An jeder Schule mit mindestens vier Vollzeitlehrkräften ist ein Schulvorstand einzurichten. Hat eine Schule weniger als vier Vollzeitlehrkräfte, so nimmt die Gesamtkonferenz die Aufgaben des Schulvorstandes wahr. Die Zusammensetzung des Schulvorstandes ist in § 38 b NSchG geregelt. An den allgemein bildenden Schulen hat der Schulvorstand je nach Anzahl der Vollzeitlehrkräfte an der Schule 8 bis 16 Mitglieder. Er besteht zur einen Hälfte aus Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte (Schulleiter/in und die von der Gesamtkonferenz gewählten Lehrkräfte) und zur anderen Hälfte aus Vertreterinnen und Vertretern der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler. An den Grundschulen setzt sich der Schulvorstand jeweils zur Hälfte aus Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte sowie der Erziehungsberechtigten zusammen. Der Schulvorstand kann weitere Personen als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht in den Schulvorstand berufen. Ebenso kann sich der Schulvorstand zu einzelnen Tagesordnungspunkten einzelne fachkundige Gäste zur eigenen Information und Beratung einladen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte werden von den Lehrkräften, Referendarinnen und Referendaren und hauptberuflichen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gesamtkonferenz gewählt. Die Schulleiterin / der Schulleiter gehört dem Schulvorstand qua Amt an und führt den Vorsitz und ist z.B. für die Einberufung der Sitzungen zuständig. Bei Stimmengleichheit gibt ihre / seine Stimme den Ausschlag.
Der Schulelternrat wählt die Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten. Zur Wahl stellen können sich alle Erziehungsberechtigen, unabhängig davon, ob sie bereits ein Amt bekleiden oder nicht. Sämtliche Wahlen erfolgen nach allgemeinen demokratischen Grundsätzen als Persönlichkeitswahl.
Die Amtszeit beträgt für alle Mitglieder des Schulvorstands zwei Jahre.

Aufgabe des Schulvorstandes

Dem Schulvorstand obliegt die wichtige Aufgabe, die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten. Die Entscheidungsbefugnisse und die Aufgaben des Schulvorstandes sind in § 38 a Abs. 3 NSchG abschließend festgelegt.

Der Schulvorstand entscheidet unter anderem über:

  • den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung der Schulleitung
  • die Anträge auf Genehmigung einer besonderen Organisation (z.B. Einrichtung einer Ganztagsschule)
  • die Einführung einer Eingangsstufe
  • die Ausgestaltung der Stundentafel (Zahl der Fachstunden pro Woche)
  • Schulpartnerschaften
  • die Anträge auf Schulversuche (pädagogische / organisatorische Konzepte)
  • die Grundsätze für die Tätigkeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • die Grundsätze für die Durchführung von Projektwochen
  • Werbung und Sponsoring in der Schule
  • Grundsätze für die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule (Selbstevaluation)
  • Vorschlag für Schulprogramm und Schulordnung (die Entscheidung trifft die Gesamtkonferenz)

Es gibt Neuigkeiten zum Thema "Luftfilteranlagen in Schulen" in der Gemeinde Rastede. Die Verwaltung hat Unterstützung von einem Ingeneurbüro eingefordert, und nun sollen die Ergebnisse der Politik zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.

Dazu gibt es am Montag, dem 27. 9. 2021 eine öffentliche Kombi-Sitzung des Schulausschusses sowie des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses. Details und die offiziellen Einladungen sind auf der Gemeinde-Homepage unter Politik → Bürgerinformationssystem oder direkt unter https://www.rastede.de/politik/bi/si0040.php einsehbar.

Ort: Neuen Aula der KGS Rastede, Bahnhofstraße 5, 26180 Rastede
Zeit: Montag, der 27. 9. 2021 um 17:00 Uhr